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Kultur

 

Kultur

Die Kultur der Jamaikaner besteht zu grossen Teilen aus Musik und Tanz. Ausgelassen und fröhlich feiert man ständig auf zahlreichen open-air Bashments, das ganze Jahr über. Vor allem Reggea (ein sehr basslastiger Sound) und Soca (in den Diskotheken) haben sich seit seit Jahrzehnten durchgesetzt.

Sehr bedeutend für die Künstlerszene Jamaikas war Edna Manley, die Frau des ersten Premierministers. Als sie 1987 starb hinterließ sie ein Zentrum karibischer Kultur und Kunst. Viele Maler leben auf Jamaika und über ihr Handwerk hier aus.

Die kulinarischen Genüsse Jamaikas sind ein Ergebniss aus Jahrhunderte langen Mischungen vieler ferner Kulturen. Afrikanische, indische, britische, chinesische und spanische Einflüsse sind oft zu erkennen, wurden aber variiert und zu einer eigenen Küche kombiniert. Häufig ist man "Jerk Chicken", scharf gewürztes, frisch gegrilltes Hühnchen, dass häufig auch als Fastfood angeboten wird.

Die Einwohner Jamaikas sind sehr gelassen und gehen die meisten Aktivitäten etwas ruhiger an. Kaum jemand wird hier unter Zeitdruck in Stress verfallen. Die Mentalität der Jamaikaner ist in jeder Beziehung etwas entspannter und für Touristen ideal zum Ausspannen, wenn auch zu Beginn etwas ungewohnt.

Rastafari

Die Kultur der Rastafari hat ihren Ausgangspunkt in Jamaika, wo Marcus Garvey , Gründer der "Universal Negro Improvement Association" im Jahr 1887 geboren wurde. Dieser stärkte entscheidend das "Schwarze Bewußtsein" seiner Anhänger auf der ganzen Welt. Sein Ziel war die Wiedervereinigung der, durch Sklaverei auf der ganzen Welt zerstreuten, Afrikaner in Äthiopien und predigte:

"Schaut nach Afrika, wenn ein schwarzer König gekrönt werden wird, dann ist der Tag der Erlösung nahe!"

Als im Jahr 1930 der Äthiopier Ras (= Fürst ) Tafari Makonnen zum Kaiser seines Landes gekröhnt wurde war dies ein Zeichen für viele der Anhänger Garvey's das sich dessen Prophezzeiung erfüllt hatte. Ras Tafari Makonnen, der sich später in Haile Selassie umbenannte, wurde zum lebenden Gott ( Jah ) seiner Gläubigen. Heute wird Rastafarianismus von Gläubigen aller Hautfarben gelebt und ist im Allgemeinen wesebtlich offener und toleranter geworden.

Es würde allerdings zu weit führen die Regeln und Gelöbnisse dieser, relativ jungen, Religion / Kultur im Rahmen dieser Seite zu erläutern, ausführliche Informationen gibt es aber bei:

members.aol.com/riddimxl/inhalt.htm

 

 

Bob Marley

Der bekannteste Vertreter des Rastafarianismus ist vermutlich Bob Marley (bürgerlich Robert Nesta Marley).

Geboren wurde er 1945 in Rhoden Hall, einer ländlichen Gegend Jamaikas, und er starb Am 11. Mai 1981 an Krebs.

Viele der größten Klassiker des Reggea sind von ihm und seinen Musikern und werden bis heute gespielt und gecovert. Mehr Infos auf: http://www.bobmarley.com